

Foto: Marie-Theres Zirm
Ein kleiner Kerl, der zugegeben sehr seltsam und anders aussieht als die anderen, möchte gerne Freunde finden, doch er tut alles ein wenig anders. Er spielt anders, isst anderes Essen, tanzt und grüßt anders... und darum gehört er auch nicht dazu. Keiner will mit ihm spielen, essen und schon gar nicht befreundet sein. Eines Tages begegnet er aber einer, die ganz anders ist, die seltsam spielt, komisch isst und überhaupt sehr fremdartig aussieht und der kleine Kerl will mit ihr nichts zu tun haben und schon gar nicht ihr Freund sein. Beinahe wäre er alleine geblieben, wenn er nicht erkannt hätte, dass er seine Besucherin ebenso ausgrenzt, wie er selbst ausgegrenzt wurde. Er bekommt die Chance die Fremde und sich selbst besser kennenzulernen und die Verschiedenheiten zu neuem Gemeinsamen zu verbinden. So werden die Beiden zu Freunden.
Mit wenigen einfachen, vielseitig verwendbaren Elementen wird aus der Wohnung des Irgendwie Anders, eine bunte Dorfwiese, wo sich haufenweise Figuren tummeln. Eine lebensgrosse Handpuppe spielt die Hauptrolle. Ein kleiner Stellvertreter im Kasperlpuppenstil besucht das Dorf. Die Kinder sind eingeladen mitzuspielen und mitzusingen.
Das Thema "Anders sein" und "Nicht dazugehören" kennt jeder von uns, selbst wenn es nur um dicke Kinder, oder abstehende Ohren geht. Sobald jemand anders aussieht, oder gar anders spricht, sind wir Menschen sehr schnell mit Urteilen und dem folgen Ausgrenzung, Ablehnung, oder aber auch Wertschätung und Anpassung. Das Stück spiegelt, wie wir ganz oft mit den "Anderen" umgehen, aber es zeigt, wie es auch anders möglich ist. Es fordert die ZuseherInnen auf, eigene Muster anzusehen und darüber zu grübeln und zu lachen. Es zeigt, dass es auch anders geht. Die Kinder sollen in dem Stück erfahren, dass auch ein(er) die/der anders ist, ein wertvoller Mensch ist und dass Offenheit der Schlüssel zu gemeinsamen, schönen und spannenden Erlebnissen sein kann.
Integration und Gemeinschaft ist das Ziel jeder Bildungsstelle mit sozialem Auftrag. Das Theaterstück hilft den Kinder anhand der Erfahrungen, die sie während des Stückes machen zu erkennen, dass es lustig sein kann mit anderen, ungewöhnlichen und/oder fremdländischen Menschen zu sein und voneinander zu lernen. Nach den Aufführungen biete ich bei Bedarf gerne auch ein Gespräch mit den Kindern an, um den Schulkindern auf ihre Fragen zum Thema zu antworten.
7., 8., 9. & 10. Juli 2011 *
Beginn jeweils um 16 Uhr
Kindermuseum "Frida & Fred", Friedrichgasse 34, 8010 Graz
Kartenreservierung unter 0316 / 872 - 7700
* Vormittagsvorstellungen für Schulen und Kindergärten bitte
unter 0676/4201280 anfragen. Danke!

Foto: Oliver Gross

Foto: Oliver Gross

Foto: Marie-Theres Zirm

Foto: Marie-Theres Zirm

Foto: Marie-Theres Zirm

Foto: Foto-Fritz

Foto: Foto-Fritz

Foto: Foto-Fritz
Noch mehr Fotos findest du in meinem Webalbum.
Weiter gehts zum TV-Beitrag von Steiermark1 gedreht am Tag der Premiere.
Einen lebendigen Einblick vom Irgendwie Anders bekommst du durch das kurze Video
Fotos:
(c) Marie-Theres Zirm, www.diezirm.at,
(c) Oliver A. Gross, www.delight-productions.com
(c) Foto Fritz, http://foto.fritz.st
Copyright © 2003-2006 by Julia Schwarzbauer. Alle Rechte vorbehalten. Webdesign by Seky.